poker4Hat von Euch schon jemand den beliebten Pokerfilm Rounders gesehen? Die meisten, die sich ernsthaft für Poker interessieren haben diesen Film wohl schon gesehen. Die anderen haben noch etwas Nachholbedarf. In diesem Film wird vom Held No Limit Texas Holdem als „Cadillac des Poker“ dargestellt. Warum dies so ist und sich daran bis heute nicht geändert hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten von Texas Holdem: Die eine nennt sich Limit Holdem und die „Cadillac“ Variante No Limit. Der große Unterschied zwischen diesen zwei Varianten liegt in der Höhe der Einsätze. Bei der Limit Variante sind die Einsätze auf ein bestimmtes Maximum begrenzt und man kann nicht mehr setzen bzw. erhöhen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass man in jeder Runde nur einen bestimmten Betrag verlieren kann und natürlich den Nachteil, dass die Gewinne auch auf eine bestimmte Höhe begrenzt sind.

Bei der No Limit Variante kann man so viel setzen und erhöhen wie man will. Natürlich darf man auch nur so viel setzten wie man auf dem Tisch hat, aber Ihr werdet schnell merken, dass die Spieler bei No Limit oft sehr hohe Geldsummen auf dem Tisch haben. Dadurch, dass man so viel setzen kann wie man hat, ändert sich natürlich die Spieldynamik stark und man muss viele Taktiken beherrschen, um gegen die Konkurrenz gewinnen zu können.

Des weiteren kommt bei No Limit auch sehr viel Strategie zum Einsatz und auch der psychologische Faktor ist enorm. Man muss seine Gegner lesen können, versuchen einen Read auf einen Spieler zu bekommen und sollte auch immer darauf achten, dass man selbst nicht lesbar ist. Diese psychologische Haltung macht No Limit zu der beliebtesten Variante von Texas Holdem, da viele Spieler dies als geistiges Duell betrachten und nicht unbedingt das Geld als Hauptelement des Spiels gilt.